Im Heimat- und Sachunterricht dreht sich in diesen Wochen bei der 1. Klasse alles um ein ganz besonderes Tier: den Regenwurm. Unter dem Motto „Wir werden Regenwurmforscher“ haben die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Terrarium eingerichtet, um ihre neuen Mitbewohner genau zu beobachten.
Bevor die insgesamt 15 Regenwürmer eingezogen sind, wurde das Terrarium sorgfältig vorbereitet. Die Kinder schichteten verschiedene Erden aufeinander, um den Tieren eine möglichst natürliche Umgebung zu bieten. Mit großem Interesse und viel Einsatz übernahmen sie gemeinsam die Verantwortung für die kleinenForscherfreunde – eine Erfahrung, die nicht nur Wissen, sondern auch dieGemeinschaft stärkt.
Im Mittelpunkt der Unterrichtsreihe steht das forschende Lernen: Ausgehend von den eigenen Fragen der Kinder beobachten sie das Verhalten der Regenwürmer, führen kleine Versuche durch und werten ihre Ergebnisse aus – ganz wie echte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dabei entdecken sie, wie wichtig Regenwürmer für Pflanzen und das Gleichgewicht in der Natur sind.
Neben spannenden Erkenntnissen über die Morphologie und Lebensbedingungen der kleinen Tiere lernen die chülerinnen und Schüler auch, achtsam mit Lebewesen umzugehen. Der Austausch in Partner- und Gruppenarbeit fördert zudem das gemeinsame Denken, Sprechen und Forschen.
So wächst bei den jungen Forscherinnen und Forschern nicht nur das Wissen über den Regenwurm, sondern auch die Freude am Entdecken und am verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.